Dienstag, 21. Juni 2011

Jedes vierte Kind kann nicht sinnerfassend lesen!

Unseren heutigen Blog Eintrag möchten wir einem sehr interessanter Artikel im Standard vom 17.06.2011 widmen. Schon die Pisa-Studie zeigte, dass die österreichischen Schüler vor allem Probleme beim Lesen haben, nun hat ein flächendeckender Test in Wien ergeben, dass 24% der Zehnjährigen Schwierigkeiten beim sinnerfassenden Lesen haben. 


Solche erschreckenden Ergebnisse müssen und sollen vor allem nicht zur Norm werden. Kinder müssen gefördert und unterstützt werden, den Kleinen müssen möglichst viele Optionen und Alternativen (insbesondere zu Internet, TV,...) geboten werden, um eine positive Entwicklung zu garantieren. 








Lesen fördert Kreativität
Lesen fördert Wissen
Lesen fördert Konzentration
Lesen fördert Meinungsbildung
Lesen hilft sein Potential auszuschöpfen








Wie steht ihr zu diesem Thema? Teilt uns eure Meinungen mit ...


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Kommentare:

  1. Ich habe selbst den Artikel im Standard gelesen und bin völlig davon überzeugt, dass Kinder in diesem Punkt mehr gefördert werden müssen.

    Die Phantasie wird Kindern durch das alleinige fernsehen und Filme schauen genommen. Darum bin ich der Meinung, dass Eltern darauf achten müssen, dass ihre Kinder viel mehr lesen und somit ihrer Phantasie freien Lauf lassen können.

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  2. danke für deinen schönen Beitrag

    Lesen fördert Phantasie :)

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  3. Erst gestern sah ich wieder einen Bericht zum Thema, wo Schüler und Auszubildende einige einfache Texte lesen sollten (Stellenanzeige, Fahrplan, Kurzgeschichte) um danach Fragen zu beantworten. Der Großteil war nicht fähig den Fahrplan zu lesen und die Kurzgeschichte von einer halben Seite (sic!) haben etliche als "zu lange" eingestuft. Und das von 17jährigen Azubis!

    Es ist außerdem erschreckend zu sehen, dass viele junge Menschen in der heutigen Zeit Bücher als etwas völlig nebensächliches betrachten und das Lesen nicht mehr als eine der wichtigsten Kernkompetenzen für die eigene Bildung gesehen wird. Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit: Bücher waren für mich eine der tollsten Beschäftigungen die ich hatte (Fernsehen durfte ich nur nach Absprache mit meinen Eltern und nur für begrenzte Zeit, was ich rückwirkend als überaus positiv betrachte) und es verging fast keine Woche, in der ich nicht in der Bibliothek war um mir wieder neuen Lesestoff zu besorgen.

    Bücher auszuleihen kostet NICHTS! Und wer echtes Interesse an einem beliebigen Thema hat (egal ob es jetzt Belletristik ist oder Sachbücher) der liest auch! Es muss wieder das Interesse an Büchern geweckt werden, und das funktioniert nur über das Elternhaus! In einer Familie in der Bücher einen hohen Stellenwert haben, wo Kinder auch Bücher von Verwandten bekommen kommt das Interesse von ganz alleine. Und vor allem: Geben wir Kindern auch das haptische Erlebnis, ein richtiges Buch in die Hand zu nehmen, mit bunten Bildern anstatt eines toten elektronischen Buches.

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