Donnerstag, 21. Juli 2011

Aufbruch gen Süden – StadtLesen in München

Zurück aus dem Rheinland steuert unser mobiles Wohnzimmer wieder südwärts  nach München. Im Herzen der bayerischen Hauptstadt am Isartor zu Füßen des Karl-Valentin-Musäums haben wir uns mit den Lunzan und Büchern im Innenhof niedergelassen und dort eine gemütliche Leseinsel geschaffen.

Gen Süden ging‘s aber nicht nur geografisch auf unserer Tour-Route, sondern auch im literarischen Sinne: Das „bibliophile Highlight“ in der Isarstadt war die Lesung des Münchner Lokalmatadors Friedrich Ani aus seinem neusten Krimi „Süden“. Der Münchner Autor ließ nach sechs Jahren Pause seinen Kriminalkommissar Tabor Süden wieder auf der Bildfläche erscheinen und nahm die gespannten Zuhörer mit auf dessen Ermittlungsreise.  Da machte auch der leichte Nieselregen, der während der Lesung leider wieder einsetzte, nichts aus. Gespannt blieben die Besucher in Decken und Jacken gehüllt und mit Schirmen bewaffnet in den LeseLunzan sitzen, um Ani’s Krimi zu lauschen. Passend zum Leseort gab es dann außerdem noch eine Geschichte von Karl Valentin zu hören. Auch wenn sich das Wetter während der Lesung mal wieder nicht von seiner besten Seite zeigte, war es trotzdem eine schöne Atmosphäre und die Lesung konnte erstmals draußen im Lesewohnzimmer stattfinden. Belohnt wurden wir dafür am Samstag und Sonntagvormittag mit wunderbar sonnigem Lesewetter, so dass das Wohnzimmer schnell mit neugierigen Bücherwürmern gefüllt war, die sich dem hemmungslosen Lesegenuss nur zu gerne hingaben.

Auch in München war es wieder schön zu beobachten, wie begeistert das Projekt bei den Besuchern aus nah und fern angenommen wurde. Bücherfreunde von Deutschland, Spanien, Russland und sogar Australien kamen vorbei und besuchten uns zum Teil wieder mehrmals während unseres Aufenthaltes am Isartor.








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