Mittwoch, 7. September 2016

„Life's a voyage that's homeward bound.“ – „Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.“


Ganz im Sinne dieses Zitats von Herman Melville führte uns auch unsere StadtLesen-Reise endlich heimwärts. In der Festspielstadt Salzburg, dem Ort, an dem die Idee für die Bibliotels und damit einhergehend auch für StadtLesen das Licht der Welt erblickte, durften wir von 25. bis 28. August zum mittlerweile achten Mal unsere Büchertürme, Q-Sack Sitzsäcke und Outdoorer-Sonnenschirme aufbauen. Unser Standort war kein geringerer als der beliebte Mozartplatz inmitten der Salzburger Innenstadt. Unter dem wachsamen Blick der berühmten Mozartstatue, die nicht nur für Touristen seit jeher ein beliebtes Fotomotiv darstellt, wurden alle Vorkehrungen getroffen, um unser Heimspiel zu einem ganz besonderen Event zu machen. 

Bereits am Donnerstag begrüßte uns Salzburg mit strahlendem Sommerwetter, welches auch die folgenden vier Tage nicht abreißen sollte. Gerade um die Mittagszeit erfreuten sich die Sonnenschirme von Outdoorer und die erfrischend kalten Energydrinks von „Jeden Tag“ großer Beliebtheit. Nicht nur einheimische StadtLesen-Stammgäste ließen sich in den bequemen Q-Sack Sitzsäcken zum Lesen verführen, sondern auch Salzburg-Touristen freuten sich über die Gelegenheit, bei uns eine kleine Pause vom anstrengenden Sight-Seeing zu machen. Dank der perfekten Lage war unser buntes Lesewohnzimmer nahezu ein genauso begehrtes Motiv wie die alles überblickende Mozartstatue und der Salzburger Residenzplatz. Sehr beliebt waren außerdem Selfies und Gruppenfotos in den großen Hängematten von LaSiesta. Als es Abend wurde und sich die kulturbegeisterten Salzburger zu den Festspielen aufmachten, hatte unsere große Zeitschriften-Auswahl ihre große Stunde. Die FLOW, die NEWS, die GUSTO sowie die Autorevue wurden zum Zeitvertreib bis die Vorstellungen endlich anfingen gerne mitgenommen und gelesen. Als die Sonne langsam verschwand und der Sommerabend etwas kühler wurde, griffen unsere bibliophilen Besucher auch immer mehr zu unseren StadtLesen-Decken von David Fussenegger und ließen so den Abend entspannt ausklingen. 

Ebenso wie das Wetter durchgehend sommerlich heiß und wolkenlos blieb, verliefen auch die folgenden StadtLesen-Tage ungefähr nach dem gleichen Muster. Nachdem die Mittagshitze unter den Outdoorer-Sonnenschirmen überstanden war, füllte sich der Platz nach und nach mit literaturbegeisterten Gästen, die sich in den Sitzsäcken und unserer ProHolz-Lounge sichtlich wohl fühlten. 

Am letzten Tag von StadtLesen in Salzburg wurde uns noch eine ganz besondere Ehre zuteil. Eine japanische Schauspielerin und Pianistin machte mit ihrem Filmteam während den Dreharbeiten zu einer Dokumentation über Salzburg und Mozart bei uns Halt und ließ es sich nicht nehmen, die gemütlichen LaSiesta Hängematten selbst auszuprobieren! Doch nicht nur deswegen war der Sonntag ein Tag der Highlights. Am Nachmittag erfreute die Vorleseoma Annemarie vom Salzburger Spielzeugmuseum die Kinderherzen mit ihrer überaus unterhaltsamen und gekonnten Lesung aus verschiedenen Kinderbüchern. Für die intellektuell eher anspruchsvollen Gäste bot schließlich gegen Abend Peter Michalek noch einen bibliophilen „Leckerbissen“. Aus seiner Doktorarbeit über den nördliche Pongau und das Geschlecht der Haunsberger wurde der Abend mit interessanten Geschichten und historischen Gegebenheiten gefüllt, während die letzte „Jedermann“-Aufführung dieses Festspieljahres zu Ende ging. Ebenso musste leider auch unser StadtLesen-Aufenthalt in Salzburg langsam enden, da wir schon ab Donnerstag, den 1. September in Lorsch die Leserherzen und Literaturkenner erfreuen. 
Lesegenuss in der Mozartstadt...
 
 
für jeden Geschmack ist etwas dabei...

 
für jung und alt...

 
...die Lesereise kann beginnen...

 
eine nette kleine Geschichte von der "Vorleseoma" vom Spielzeugmuseum

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen